Mein Buch:Ich war der Preis

Vorwort

Meine  Autobiographie der Gefühlswelten, die in mir tobten, als meine Mutter mich zu meinen Großeltern brachte.  Aus dem Grund, das ihr neuer Lebensgefährte, bei ihr blieb und sie heirateten würde. 


Ich war der Preis.

Der sich in ihrem späteren Leben als Resignation auszahlte, weil auch dieses Kalkül nicht funktionierte. Für mich war es eine  emotionale tiefe, Herzverletzung, die sich durch mein Leben zog und mir es erschwerte zu lieben, sowie Anderen zu vertrauen.

Das Bedürfnis, etwas wert zu sein, prägte lange Zeit mein Dasein und ließ mich Wege gehen, die durch mein eigenes mangelndes Selbstwert Gefühl, hart und steinig waren.                                            

Diese Art Verse schrieb ich für Andere, doch ich drückte damit das aus, was ich selbst empfand.  Wer möchte nicht etwas Besonderes für seine Eltern und später für die Welt sein.                  

Meine Verse, Geschichten und Inspirationen gaben mir die Kraft, durch zu halten und immer weiter zu gehen.                                                                                    

Auch wenn

mein Lebensweg

Umwege beinhaltet,

ich glaubte,

nie anzukommen,

erweiterte sich ständig

mein Horizont.

Danksagung an meinen Wesenskern-Seele

Ewunia mit 6 Jahren

                                                                                  
Auch

wenn man dir          

gesagt hat,
du wärest nicht gut genug,
solltest du doch wissen,
Dass du ein Kind Gottes bist.
Du bist einmalig,…..denn deine Seele,
ist ein Wunder.
 

 Ewa-Halina mit 66 Jahren

Wenn du

den Mut hast,

Paradigmen zu sprengen,

wirst du,das schönste Feuerwerk

deines Herzens

erleben.
                                     
Heute bin ich dankbar, dass meine Seele mich davon abhalten konnte, mein menschliches/körperliches Dasein hier zu beenden.

Sie hat mich durch meinen fest verankerten, mit auf die Erde gebrachten Wesenskern dazu geführt, meinen bzw. Ihren Prozess zu erleben.
Sie hat mich mit den Gaben:Kreativität, Menschenfreundlichkeit, Mut, Abenteuerlust, Vertrauen und Lebendigkeit ausgestattet.
Dadurch konnte ich alles überstehen, daran wachsen und mehr und mehr auch Freude an meinem Dasein entwickeln.
Und jetzt mit 66 Jahren, fange ich an, meine Bestimmung und mein inneres Feuer zu leben.
Doch ich danke auch den Menschen die mich unterstützt und gefördert haben, die an mich und mein Wesen glaubten.
Ich erwähne bewusst keine Namen, denn an viele kann ich mich noch nicht einmal erinnern.
Dadurch verhindere ich, dass sich jemand nicht wertgeschätzt fühlt.
Auch den Menschen die genau das Gegenteil vollzogen, danke ich.
Für die Erfahrung die ich machen durfte, sowie die Chance immer wieder als Phönix aus der Asche empor zusteigen und somit meiner Seele ihr Wachstum zu schenken.

                    Vorwort

Meine  Autobiographie der Gefühlswelten, die in mir tobten, als meine Mutter mich zu meinen Großeltern brachte. Aus dem Grund, das ihr neuer Lebensgefährte, bei ihr blieb und sie heirateten würde.
Ich war der Preis, Der sich in ihrem späteren Leben als Resignation auszahlte, weil auch dieses Kalkül nicht funktionierte.
Für mich war es eine emotionale tiefe, Herzverletzung, die sich durch mein Leben zog und mir es erschwerte zu lieben, sowie Anderen zu vertrauen. Das Bedürfnis, etwas wert zu sein, prägte lange Zeit mein Dasein und ließ mich Wege gehen, die durch mein eigenes mangelndes Selbstwert Gefühl, hart und steinig waren.                                               
Diese Art Verse schrieb ich für Andere, doch ich drückte damit das aus, was ich selbst empfand.  Wer möchte nicht etwas Besonderes für seine Eltern und später für die Welt sein.               
Meine Verse, Geschichten und Inspirationen gaben mir die Kraft, durch zu halten und immer weiter zu gehen

Auch
wenn mein Lebensweg
Umwege beinhaltet,
ich glaubte,
nie anzukommen,
erweiterte
sich ständig
mein Horizont.

Einleitung Heute mit 66 Jahren glaube ich, dass wir uns das Leben hier auf dieser Erde aussuchten. Vielleicht um uns als Energiekörper weiterzuentwickeln? Oder gibt es die Reinkarnation? Doch es könnte auch eine Umverteilung von Energie sein, denn bekannter Weise, geht diese bei unserem Ableben nicht verloren.  Eins weiß ich gewiss, es fällt dadurch leichter, das was ist…was war….und was noch kommt, zu akzeptieren, ja, sogar anzunehmen. Auch fällt die Angewohnheit weg, irgendwelche anderen Menschen, wie Eltern, Geschwistern, sowie Partner oder anderen Bezugspersonen, die Schuld für unser Misslingen, egal auf welcher Ebene zu geben.

 Es gibt viel Methapern und Volksmundaussagen, dass sich scheinbar Schlechtes in Gutes umgewandelt hat. Wie dieses afrikanische Sprichwort.

Wende Dein Gesicht der Sonne zu,und Du lässt den Schatten hinter dir.
Das habe ich wohl in mir gehabt. Wie sonst konnte ich alles überstehen? Zu glauben und schließlich ist jede Religion ein Glaube, ist ein Wissen, das es nie zu Ende sein wird. Dies gibt mir ein Gefühl der Unendlichkeit.        
Meine Empfindung, schon öfter hier gewesen zu sein, wurde mir mehrmals bei mystischen Erlebnissen bestätigt. Warum schreibe ich dieses autobiographische Buch? Zum einen, weil es mein absolutes Steckenpferd ist, zu schreiben. In Zeiten der Einsamkeit und dem Gefühl der Nichtdazugehörigkeit, bot mir das Schreiben eine Plattform, meine Emotionen nach außen zu verlagern. Ohne dass ich dafür eine Person brauchte, der ich mich anvertrauen musste. Hier konnte ich mich mitteilen, ausdrücken, anvertrauen und Luft machen. Ich möchte auch aufzeigen, das egal woher man kommt und was man auch erlebt hat, immer mit einer besonnenen Bewusstheit, sein“ Selbst“ umgestalten kann.
Wer sagt, die Herkunft ist wichtig, hat Recht. Wir kommen alle aus dem, gleichen………göttlichen Funken.

Klar, gehört dazu eine Vorstellung und ein eindeutiges Bild dessen, was man sich anders wünscht.            Damit meine ich nicht, sein Selbst zu verraten, nein, sondern zu erforschen, welchen Lebenssinn unsere Existenz hat. Das Ankommen hier auf der Erde, durch unsere Geburt, ist vielleicht eine Entscheidung. Doch ab der Pränatalen vergisst die Seele warum sie hier ist. Nur damit wir uns richtig verstehen. Das ist mein Glaube, den ich mir im Laufe der Zeit zugelegt habe. Du brauchst ihn nicht zu teilen, sondern nur in Erwägung ziehen, dass es so sein könnte und dir Gedanken über diese Möglichkeit machen. Doch auch Dir bewusst zu sein wie Dein Empfinden diesbezüglich ist. Da ich mich zur jetzigen Zeit, als Menschenversteherin und Weg-Begleiter und Bereiterin sehe, agiere ich als Beraterin auch „Coach“ genannt, doch ich mag dieses Wort nicht, alles wird gecoacht und klingt dadurch wichtig. Anderen zu helfen ihren Weg anzunehmen und zu verstehen, betrachte ich als Aufgabe. Allerdings auch Menschen klar zu machen, dass sie ihre Zukunft durch die Kraft der Gedanken selber gestalten können. Ich bekomme mit, wie Konditionierungen unser Leben formen. Bei fast jedem Klienten erlebe ich, dass sie verstrickt sind in auferlegten Werten. Gefangen in selbst zugelegten Glaubenssätzen, sowie Erziehungsmustern ihrer Kindheitsbezugsperson.
Übernommene Dogmen….Wikipedia bschreibt:  Unter einem Dogma versteht man eine feststehende Definition oder eine grundlegende, normative Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich festgestellt wird. Als wahr empfundene Paradigmen Ein Paradigma ist eine grundsätzliche Denkweise. Das Wort entstammt dem griechischen παράδειγμα parádeigma. Übersetzt bedeutet es „Beispiel“, „Vorbild“, „Muster“ oder „Abgrenzung“, „Erklärungsmodell“, „Vorurteil“; auch „Weltsicht“ oder „Weltanschauung“. Es bedarf schon ein Stück Mut und Disziplin, sich daraus zu befreien. In vielen Autobiographien ist nach zu lesen, dass Menschen als Kinder, oder Jugendliche von etwas anderem träumten, als von dem was man ihnen auferlegt, sowie abverlangt hatte. So auch bei mir.
Auch wenn man dir gesagt hat, du wärest nicht gut genug, solltest du doch wissen, dass du ein Kind Gottes bist.
Doch so wie du jetzt bist, ist dein Werk, und Du kannst es jederzeit ändern.

Der Grund meiner Zeugung


Meine Zeugung stand unter dem Stern und der weltlichen Aufgabe, die Ehe meiner Eltern zu retten.

Das kam so… Meine Mutter verliebte sich in einen Mann, der ihr nicht nur imponierte, sondern auch die Möglichkeit bot, weg zu kommen, von ihren zänkischen Eltern. Sie lernte ihn noch vor Beginn des Krieges kennen, sehr zum Leidwesen meiner Großeltern. Sie hielten ihn für einen gestriegelten Schwätzer.

Als der Krieg ausbrach, musste sie sich entscheiden, in dem damaligen Schlesien zu bleiben, um ihre große Liebe zu heiraten, oder mit ihren Eltern und Halbgeschwistern zu flüchten. Nun, man sagt nicht umsonst:“ Wo die Liebe hinfällt“. Meiner Mutter fiel es wohl relativ leicht, sich von ihren unverträglichen Eltern zu trennen, denn sie heiratete Josef, meinen Vater und war zunächst glücklich.

Es ging ihr auch nicht so schlecht wie den anderen Menschen in dem vom Krieg gebeuteltem Land, da er eine höher gestellte Position beim polnischen Staat hatte.      Sehr schnell lernte sie die polnische Sprache und bekam eine Anstellung in der Stadt Breslau, dem heutigen Wroclaw, in einem Büro. 1947 wurde meine Schwester Lydia wurde geboren. Das scheinbare Glück ward gekrönt.

Was ich jetzt schreibe, ist natürlich aus zweiter Hand Information, da ich fünf Jahre später auf die Welt kam. Es fällt mir schwer „mein Vater“ zu schreiben, da ich ihn nie als solches empfunden habe, und ihn mit drei ein halb Jahre das letzte Mal sah. Darum werde ich meinen Vater hier Josef nennen. Er hatte wie schon erwähnt eine Anstellung beim Staat. Seine Aufgabe bestand darin Zuteilungen an bedürftige Frauen zu vergeben. Durch eine mir nicht bekannte Begebenheit, hatte Josef am rechten unteren Bein eine Prothese, wodurch er etwas hinkte. Was wiederum sein Selbstwert schmälerte und er sich dadurch veranlasst sah, diesen anderweitig aufzustocken. Er war ein sehr gutaussehender junger Mann, dunkle Haare, schlank, galant, intelligent und einfühlend. Die Frauen die zu ihm kamen und wie man weiß, sind polnische Frauen hübsch, legten sich richtig ins Zeug. Sie wollten ihm gefallen, zum Einen, natürlich auch um durch ihn eine Zuwendung vom Staat zu bekommen. Dies honorierten sie ihm durch ihre Zuneigung, oder ähnliches. Tja und da auch er genetisch belastet ein Jäger und Sammler war, konnte er nicht wiederstehen. Eine der Frauen allerdings erhob mehr Anspruch auf ihn, erzählte meiner Mutter von seinem Treiben.  

 Sie war völlig fertig, wütend, traurig, enttäuscht, ja fassungslos. Er war ihre große Liebe, wegen ihm hatte sie ihre Familie verlassen und jetzt das. Gut, ihr Verhältnis zu ihnen war nicht das Beste, doch immerhin Familie. Hier war sie absolut allein, unter fremden Menschen, in einem vom Krieg gezeichneten Land. Es gab einen großen Streit und laut meiner Mutter, bat er sie auf Knien, nun, eigentlich auf einem Knie, um Vergebung. Gleichzeitig schwor er, dass es nicht nochmal vorkommt. Sie hat ihn dann noch ein bisschen schmoren lassen, doch schließlich wurde Versöhnung gefeiert und ich wurde gezeugt.                  

  Mit diesem Aufgabenpäckchen kam ich also auf die Welt. Sollte die Ehe retten…… Was für eine Verantwortung! Und so erblickte ich die Welt: Am 27.02.1952 um 10.10 Uhr in Breslau, als munteres Fischlein . Mit der Aufgabe ihre heile Welt wieder herzustellen.

Meine Begleitung war der Zwilling, somit war ich ein schillerndes, kommunikatives, lernendes, neugieriges Seelchen. Nicht ahnend, welche Päckchen ich mir mitgebracht hatte.

Ich kann mich an ein Foto erinnern, dass meine Großeltern mir zeigten. Meine Mutter hatte eine weißes Kissen im Arm, darauf eingebettet ein Baby.

Es ist das Bild des Deckblattes.




 Auf der Hinterseite stand:“Die kleine Landrätin“ Das muss wohl derzeit Josefs Titel gewesen sein. Ja und da in einem guten Hollywood Schnulzenfilm, der Schwur:“Es nie wieder zu tun“ auch oft gebrochen wurde, hielten sich meinen Eltern an die  Regieanweisungen des Schicksals. Na Bravo! Meine Mutter war so in ihrer Würde verletzt, dass sie  seinen erneuten Ausrutscher, nicht mehr hinnehmen wollte, trotz wiederkehrender Nummer mit dem in die Knie gehen, war es für sie Aus.

Dialog…

Du bist stark kleine Ewunia,

flüsterte meine Seele mir zu.

Ich verspreche dir,

es kommen andere Zeiten.

Doch das hier,

haben wir gewählt.

Sei glücklich,

wann immer es geht,

ist es doch nur eine Zwischenstation,

dieses Leben.